16. Juni 2001: Der kantonal Hegetage der Bündner Jäger in Tamins

In Tamins nahmen rund 150 Jägerinnen und Jäger an diesem Anlass teil und bewiesen damit, dass ihr Interesses an der Natur nicht bei Wild, Stutzern, Flinten und Pfeffertopf aufhört. Und so konnten die Teilnehmenden erfahren, dass bei entsprechender Aufmerksamkeit ein Lebensraum ganzheitlich von der Hegearbeit der Jägerschaft profitieren kann. Dementsprechend waren die Themen der einzelnen Referate und Posten gewählt:

Mit Monica Kaiser-Benz aus Thusis zusammen betreute ich den Posten zum Thema "Reptilien". Mit etwas Glück war ich zwei Tage zuvor bei meiner Monitoring-Arbeit in Fläsch zu zwei Schlingnattern und zwei Ringelnattern gekommen. Und so hatten wir nicht nur etwas zu erzählen, sondern konnten die meist im Versteckten lebenden Kriechtiere auch zeigen. Erstaunt, aber auch erfreut, nahm ich am Montag darauf zu Kenntnis, dass sich Schlangen gut als Fotosujets eignen. Auf der Seite 1 der "Südostschweiz" war eine Schlingnatter abgebildet, auf der Seite 2 dann diese Ringelnatter (Natrix natrix helvetica) hier:

 


Bild: Südostschweiz

 


Regierungsrat Stefan Engler hielt sich im Moment der obigen Aufnahme noch im Hintergrund, aber schon wenig später hielt er die Ringelnatter in seinen Händen. Das Kriechtier scheint beim obersten Jäger des Kantons einen bleibenden Eindruck hinterlassen zu haben. Im Leitwort zur Jagdbeilage der Südostschweiz erwähnte er vor kurzem auch die Amphibien und Reptilien: Schön, wenn künftig auch diese Tiere mit anderen Kleintieren zusammen,  auch mit Pflanzen und auch den Gewässern, einbezogen werden in die Hege- und Pflegeaktivitäten der Jägerschaft!

Im "Bündner Jäger" wurde das Thema natürlich ebenfalls behandelt. Auch dort stiess die Ringelnatter auf Interesse: 

 


Bild: Bündner Jäger

 

 

 Ort: Tamins, 650 m ü. M. 

Zeit: Vormittag

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