25. März 2000: Turbulente Liebe bei den Amphibien!

Am Rande der Stadt Chur gibt es ein paar wenige kleine stehende Gewässer, die den Amphibien als Laichplätze dienen. Es sind keine natürlichen Laichgewässer, sie sind alle vom Menschen für diese bedrohte Tiergruppe geschaffen worden. Die in Chur in tiefen Lagen vorkommenden Arten sind:

Bergmolch (Triturus alpestris)
Erdkröte (Bufo bufo)
Grasfrosch (Rana temporaria)

Auf St. Hilarien, auf der Kälberweide, hat mich erstaunt, wie viele Erdkröten sich zurzeit im dortigen Teich aufhalten. Etwa 300 Tiere dieser Art konnte ich zählen, wie immer viel mehr Männchen als Weibchen. Das führte dazu, dass ich im Wasser zwei richtige Erdkrötenknäuel beobachten konnte: In der Mitte befand sich ein Weibchen, an welches sich jeweils etwa zehn Männchen klammerten. Das dauert dann manchmal zu lange, bis die Männchen von so einem bemitleidenswerten Weibchen ablassen, und das Weibchen erstickt.





Einige Männchen habe ich entfernt, das Weibchen ist in der Mitte des Knäuels zu erkennen.



Kleine Grasfroschkaulquappen, etwa 5mm lang

      

 Ort: Chur, Prasserie, 655 m ü. M. 

Zeit: 14:30

 Kommentar, Beobachtung: hier!

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