6. Februar 2000: Mauereidechse und Erdkröte

Vor 25 Jahren fanden wir die Mauereidechse (Podarcis muralis) im Bündner Rheintal und in der Herrschaft nur in Malans und Umgebung. Es wird erzählt, dass es sich um Nachkommen von Tieren handelt, welche in diesem Dorf in den Vierzigerjahren aus einem Freilandterrarium entwichen sind. Heute ist die Mauereidechse von Chur bis Fläsch zu beobachten, ja sie hat sogar den Weg durch die Klus ins Prättigau gefunden.

Ich wollte wieder einmal nachschauen, wie es an einem warmen Wintertag in Malans aussieht. Eine einzige Mauereidechse konnte ich beobachten. Wie am letzten Sonntag in Haldenstein war es auch ein noch nicht ganz ausgewachsenes Männchen. Auf dem Bild kann man erkennen, dass der Schwanz wohl im Spätherbst abgefallen sein muss. Er ist noch kaum nachgewachsen.

In den Weihern im Dunggeläuli entdeckte ich keinen einzigen Grasfrosch (Rana temporaria), obwohl ich mir sicher bin, dass einige Frösche dieser Art dort im Wasser überwintern. Doch konnte ich in einem der Weiher eine Erdkröte (Bufo bufo) beobachten, welche bewegungslos auf dem Weihergrund verharrte.


 

Malans, in den Weinbergen:
Mauereidechse (Podarcis muralis)


 

Malans, Dunggeläuli:
Erdkröte (Bufo bufo)



 Mauereidechse: Malans, Weinberge, 570 m ü. M. Erdkröte: Malans, Dunggeläuli, 560 m ü. M.

14:00 und 15:20 
14:30

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