17. Januar 2000: Praktischer Naturschutz

Mit dem Kreisförster, dem Gemeindeförster, einem Biologen des Bündner Amtes für Natur und Landschaft, ANL, und dem Leiter der Gruppe "Praktischer Naturschutz" des WWF Graubünden besuchte ich heute den Haldensteiner Schotsch. Es war eine Begehung (und Begegnung!) jener Leute, die hier seit acht Jahren gut zusammenarbeiten. Die Bilder:

 



 



Im Bündner Rheintal sind in den letzten Jahrzehnten viele Trockenstandorte verbuscht oder gar wieder zu Wald geworden. Der Schotsch ist nur ein Beispiel dafür: 1990 waren von der grossen ehemaligen Heimviehweide nur noch wenige offene Flächen vorhanden.

Seit 1992 ist nach den Vorarbeiten der Forstgruppe Haldenstein die Gruppe des WWF Graubünden aktiv: Da wurde entbuscht, Adlerfarn ausgerissen und auch verfilztes Gras gemäht. Nirgends wurde einfach alles ausgeräumt, aber gesamthaft hat sich die Trockenwiesenfläche stark vergrössert und wird mit zunehmendem Ausmagern weiter zunehmen. Dieser Lebensraum ist vorläufig gesichert für die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt. Stellvertretend seien genannt: Der Apollofalter und die Berg-Küchenschelle.

Wollen Sie auch anpacken und beim praktischen Naturschutz mitmachen? Die kleine WWF-Gruppe freut sich über jede neue Helferin, jeden neuen Helfer. Melden Sie sich beim WWF Graubünden oder beim Leiter der Gruppe, bei Ulli Trebs (Tel. 081 353 97 69).

 Ort: Haldenstein, Schotsch, 660 m ü. M. 

 Zeit: 15:00

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