8. Januar 2000: Wo sind die Mauereidechsen?

Der Winter hält die Reptilien in ihren hoffentlich kalten, aber frostfreien Verstecken. Da verharren sie mehr oder weniger bewegungslos, bis etwas wärmere Temperaturen sie wieder hervorlocken.

Schloss Haldenstein, SüdseiteBei den Äskulapnattern (Elaphe longissima) in den Bündner Südtälern kann die Winterstarre bis Mitte Mai dauern. Ganz anders reagieren da die Mauereidechsen (Podarcis muralis). Bei dieser Eidechsenart kann es schon im Januar vorkommen, dass man sie an etwas wärmeren Tagen an geschützten Plätzen beobachten kann.

So habe ich heute nachgesehen, ob sich die Haldensteiner Mauereidechsen an der Südmauer des Schlosses schon zeigen würden. Doch auf den von der Sonne aufgewärmten Mauersteinen war noch kein einziges Tier zu sehen. Also braucht es da doch ein bisschen höhere Temperaturen.
    

 Ort: Haldenstein, Schloss, 560 m ü. M. 
Zeit: 15:00
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